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TuS Fürstenfeldbruck - Tischtennis

2018/19 Aktuelles
Letzte Änderung:
26.05.2022
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  • 3.BL Damen

     

    Letzte Ergebnisse:

    TSV Schwabhausen II - TuS Fürstenfeldbruck   2 : 6

    TuS Fürstenfeldbruck - TTC Langweid   4 : 6

    Rahel Aschwanden in Superform (13.04.19)

    Ohne große Hoffnungen gingen wir ins letzte Heimspiel der dritten Bundesliga. Die tschechische Nationalspielerin Katerina Tomanovska lag kurzfristig mit Lungenentzündung darnieder, statt in der Jahnhalle dem Spitzenreiter FC Langweid das Leben schwer zu machen. Diese Rolle übernahm aber die Schweizer Nationalspielerin Rahel Aschwanden, die entscheidend dazu beitrug, dass die Zuschauer bei der knappen 4:6-Niederlage voll auf ihre Kosten kamen.

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    Der TuS bleibt vor dem letzten Auswärtsspiel im Mai in Schwabhausen glänzender Tabellenvierter in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Aschwanden gewann eingangs das Doppel zusammen mit Emma Noha und hielt uns im Rennen. Das setzte sie dann mit einem Sieg über die Polin Martyna Dziadkovicz fort. Nach der Pause schlug sie auch die Langweider Spitzenspielerin Katharina Schneider. Auf der schwierigen Ranglistenposition zwei musste also die junge Janine Hanslick spielen, die mit einem Sieg über Dziadkovicz und einer knappen Niederlage gegen Schneider voll überzeugte.

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    Am zweiten Paarkreuz ging der TuS leider leer aus, obwohl Emma Noha und vor allem Steffi Felbermeier einem Punktgewinn nahe kamen. Steffi sogar sehr nahe, denn sie führte mit 2:1 Sätzen und hatte dann beim Stand von 10:7 drei Matchbälle, die sie nicht verwandeln konnte. Ohne seine herausragende Nummer eins bot unser Quartett also eine starke Mannschaftsleistung.

    TuS Fürstenfeldbruck - TTC Bietigheim-Bissingen   6 : 2

    Karolina schlägt Katerina knapp (30.03.19)

    Ganz nach Wunsch lief es am Wochenende für unsere Bundesliga-Damen. Sie schlugen den Tabellenachten TTC Bietigheim-Bissingen in der Jahnhalle klar mit 6:2 und behaupteten Rang vier in der Tabelle.

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    Wenn der TuS in Bestbesetzung antritt, ist er schwer zu knacken und das bekamen die Gäste aus Württemberg zu spüren. Nur die herausragende Karolina Mynarova war stärker als alle TuS-Spielerinnen. Sie gewann das tschechische Prestige-Duell gegen Katerina Tomanovska nach 0:2-Rückstand mit großartigen Ballwechseln noch mit 3:2. Auch Rahel Aschwanden musste sich der Gäste-Spitzenspielerin mit 1:3 geschlagen geben. Die beiden Tschechinnen könnten sich in der kommenden Saison unter anderen Vereinsfarben erneut begegnen, denn beide wechseln in die erste Bundesliga.

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    Unterdessen ließ unser Team nichts anbrennen. Paloma Ballmann musste sich unseren beiden Nationalspielerinnen geschlagen geben und auch Janine Hanslick und Steffi Felbermeier gewannen ihre Einzel und Doppel sicher. Damit können wir stressfrei in die beiden letzten Saisonspiele gehen, wir haben unser Saisonziel eines gehobenen Mittelfeldplatzes bereits erreicht.

    DJK Offenburg - TuS Fürstenfeldbruck   6 : 3

    Auf Abschiedstournee (24.03.19)

    Zum Saisonende wird uns Katerina Tomanovska verlassen. Sie hat ein Angebot aus der ersten Bundesliga vorliegen und da will sie verständlicherweise als tschechische Nationalspielerin nicht Nein sagen. Doch dass sie bis zum letzten Spieltag für uns kämpfen will, bewies sie im Auswärtsspiel beim Titelanwärter DJK Offenburg. Sie gewann zunächst mit Janine Hanslick das Doppel und schlug dann Jana Kirner und Edina Toth ohne Satzverlust. Hätte die überzeugende Marina Heinrich nicht hauchdünn mit 9:11 im fünften Satz gegen Petra Heuberger verloren, so wäre sogar Spannung aufgekommen. Spannend wäre es ohnehin geworden, wenn Rahel Aschwanden hätte mitwirken können. Trotz der 3:6-Niederlage bleibt unser Team guter Vierter vor dem lösbaren Heimspiel am kommenden Samstag um 14 Uhr gegen den TTC Bietigheim-Bissingen.

    TTG Süßen - TuS Fürstenfeldbruck   4 : 6

    TuS Fürstenfeldbruck - TSV Betzingen   6 : 3

    Zwei Pflicht-Siege trotz Handicaps (16./17.02.19)

    Bayern gegen Württemberg stand am Wochenende zweimal auf dem Terminplan der 3.Bundesliga. Und unsere Damen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie gewannen beim Schlusslicht TTG Süßen mit 6:4 und tags darauf in der Jahnhalle gegen den TSV Betzingen mit 6:3 und festigten Rang fünf in der Tabelle.

    Die Aufgaben waren schwieriger als aus der Tabelle ersichtlich. Zum einen ist die Leistungsdichte in dieser Saison der dritten Bundesliga groß, zum anderen reiste die Schweizer Nationalspielerin Rahel Aschwanden krank an und konnte in Süßen unmöglich eingesetzt werden. Doch der TuS hat einen großen Kader und das half. Marina Heinrich sprang ein und gewann das entscheidende letzte Einzel gegen Celine Schlecker zum 6:4. Auch Steffi Felbermeier hatte diese Aufgabe zuvor gelöst. Weil dank Tomanovska/Hanslick auch die Doppel ausgeglichen verlaufen waren, fiel die Entscheidung in den Spitzeneinzeln. Hanslick setzte sich gegen Katharina Binder durch und Katharina Tomanovska schlug zudem auch Katharina Sabo, die Nummer eins der Gastgeberinnen.

    Tags darauf meldete sich Rahel Aschwanden kurz vor Spielbeginn einsatzfähig und unsere Trainerin Sandra Peter war froh darüber. Aschwanden, immer noch ein wenig grippegeschädigt, biss sich durch. Sie gewann mit Tomanovska das Doppel und anschließend auch ein Einzel gegen Livia Drotarova. Mehr war auch für die tschechische Nationalspielerin Katharina Tomanovska nicht möglich. Denn Alexandra Schankula, die Nummer eins der Gäste aus Reutlingen-Betzingen, war in Bestform und an diesem Tag nicht zu schlagen.

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    Die Entscheidung fiel anderswo: Janine Hanslick und Steffi Felbermeier gewannen alle drei Einzel und damit war der verdiente 6:3-Sieg perfekt. Mit 16:12 Punkten geht unsere Mannschaft als guter Fünfter in die letzten Spiele gegen die stärksten Teams der Liga. Das TuS-Team hat jetzt keinerlei Druck mehr und sollte noch den einen oder anderen Überraschungspunkt holen.

    TuS Fürstenfeldbruck - SV DJK Kolbermoor II   5 : 5

    Gerechte Punkteteilung (10.02.19)

    "Vor dem Spiel rechneten beide Teams mit einer Niederlage, so gesehen können wir beide mit der Punkteteilung gut leben", meinten unsere Gäste von der DJK Kolbermoor II nach dem spannenden 5:5. Sie waren ohne ihre beiden Spitzenspielerinnen angereist, doch auch der TuS musste auf Rahel Aschwanden (Studium) und Katerina Tomanovska (Verletzung) verzichten. Wir gewannen ein wenig überraschend beide Doppel, gingen in den vier Spitzeneinzeln aber trotz einer starken Leistung von Steffi Felbermeier gegen Naomi Pranjkovic leer aus. Am zweiten Paarkreuz punktete die starke Emma Noha zweimal und Marina Heinrich steuerte einen Punkt bei. Mit 12:12 Punkten bleibt unser Team im sicheren Mittelfeld.

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    BSC Rapid Chemnitz II - TuS Fürstenfeldbruck   5 : 5

    BSC Rapid Chemnitz - TuS Fürstenfeldbruck   6 : 1

    Viel Aufwand für nur einen Punkt (26./27.01.19)

    Ein ganzes Wochenende auf der Autobahn und in Chemnitz - für so viel Aufwand wünscht man sich mehr als einen von vier möglichen Punkten. Doch wie schon in der Vorrunde blieb unserem Bundesligateam ein Sieg gegen beide Teams von Rapid Chemnitz verwehrt: Am Samstag gelang bei der starken zweiten Mannschaft des mit einem breiten Kader ausgestatteten sächsischen Spitzenclubs immerhin ein 5:5, doch tags darauf gab es gegen die nur wenig stärkere erste Chemnitzer Mannschaft eine 1:6-Abfuhr.

    Der TuS fiel damit auf Rang sechs in der dritten Bundesliga zurück, was kein Beinbruch ist. Für den sicheren Klassenerhalt reicht das Punktepolster allemal schon jetzt. Doch die Formkurve der Mannschaft sollte sich verbessern, schließlich stehen noch Partien gegen attraktive Gegner in der Jahnhalle bevor. Die Leistung am Samstag war akzeptabel. Das tschechisch-schweizerische Spitzendoppel Tomanovska/Aschwanden funktionierte und Tomanovska bewies gleich anschließend in beiden Spitzeneinzeln gegen Marlene Scheibe und Anela Lupulesku ihre Klasse. Und Rahel Aschwanden konnte immerhin Scheibe bezwingen.

    Erstmals in dieser Saison kam Emma Noha zum Einsatz. Das junge Eigengewächs präsentierte sich in guter Verfassung und gewann ein Einzel gegen Sonja Scheibe. Schade, dass Janine Hanslick nicht ihren besten Tag hatte und beide Partien verlor. Immerhin reichte es zu einem leistungsgerechten 5:5.

    Tags darauf gegen die nur wenig stärkere erste Garnitur von Rapid Chemnitz lief es schlechter. Die beiden verlorenen Doppel brachten den frühzeitigen Rückstand, von dem sich unsere Mannschaft nicht mehr erholte. Aschwanden blieb gegen Nicole Delle, die nur die Heimspiele ihres Vereins bestreitet, chancenlos. Und Tomanovska, die aktuelle Nationalspielerin ihres Landes, verlor das tschechische Prestige-Duell gegen die Ex-Nationalspielerin Hana Valentova in fünf Sätzen und war dann völlig geknickt. Zum zweiten Einzel trat sie entkräftet gar nicht mehr an. Den Ehrenpunkt holte die gegenüber dem Vortag verbesserte Janine Hanslick, während Emma Noha unterlag.

    SV DJK Kolbermoor II - TuS Fürstenfeldbruck   6 : 3

    Ohne Tomanovska und ohne Chance (15.12.18)

    Bei den Reserven des amtierenden deutschen Mannschaftsmeisters DJK Kolbermoor beendeten unsere Damen die Vorrunde der dritten Bundesliga. Der TuS unterlag mit 3:6 und ist dennoch zur Halbzeit guter Vierter.

    Es wäre sogar noch mehr möglich gewesen, denn die Gastgeberinnen verzichteten auf ihre Spitzenspielerin, die ungeschlagene Ex-Europameisterin Krisztina Toth. Doch auch der TuS trat ohne seine Nummer eins an: Katerina Tomanovska wurde wegen einer Familienfeier eine Auszeit gegönnt. Das wirkte sich entscheidend aus, obwohl die in Graz studierende Schweizerin Rahel Aschwanden stark spielte und sowohl die deutsche Nationalkader-Spielerin Naomi Pranjkovic als auch die erstligaerprobte Iana Zhmudenko in fünf Sätzen schlug.

    Auch die junge Janine Hanslick überzeugte. Sie gewann ebenfalls gegen Zhmudenko, musste sich aber der noch jüngeren Pranjkovic geschlagen geben. Leer gingen hingegen Steffi Felbermeier und Marina Heinrich aus - ebenso wie die beiden TuS-Doppel. Dennoch darf man mit Platz vier nach der Vorrunde mehr als zufrieden sein. Noch nie lagen unsere Damen zur Halbzeit der dritten Bundesliga so gut im Rennen.

    TTC Bietigheim-Bissingen - TuS Fürstenfeldbruck   5 : 5

    Ein Remis zum Zweifeln (08.12.18)

    Hat sich die Fahrt nach Württemberg nun gelohnt oder nicht? Nach dem 5:5 beim TTC Bietigheim-Bissinger blieb diese Frage umstritten. Unser Team hatte in starker Besetzung auf einen Sieg gehofft, musste nach Rückstand aber mit dem Remis zufrieden sein und bleibt guter Dritter in der dritten Bundesliga.

    In den Doppeln kamen nur Tomanovska/Aschwanden zu einem Sieg. "In den Einzeln war ein Punkt aus den vier Spitzeneinzeln wenig", konstatierte Coach Ingo Hodum nach der Partie. Diesen Punkt hatte die tschechische Nationalspielerin Katerina Tomanovska mühsam in fünf umkämpften Sätzen gegen Hong Chen geholt. Wie die diesmal sieglose Schweizerin Rahel Aschwanden musste aber auch sie sich der herausragenden Karolina Mymarova geschlagen geben. Beide Spielerinnen zählen zum Besten, was diese Liga zu bieten hat.

    Besser lief es am zweiten Paarkreuz. Die überzeugende Janine Hanslick gewann beide Einzel und glich zusammen mit Marina Heinrich, die eine Partie gewann, einen 3:5-Rückstand noch zum 5:5 aus. Damit bleibt der TuS als Dritter so gut platziert wie noch nie in der dritten Bundesliga. Allerdings steht am Samstag um 13 Uhr bei der Reserve des amtierenden deutschen Mannschaftsmeisters DJK Kolbermoor noch eine schwere Auswärtspartie an. Viel wird davon abhängen, ob dieser mit der Ex-Europameisterin Krisztina Toth antritt. Deren Stärke bekommt der TuS hin und wieder am Donnerstag vor Augen geführt, denn sie ist Leistungssport-Referentin im bayerischen Verband und nimmt am Verbandstraining, das an diesem Tag neuerdings in Fürstenfeldbruck stattfindet, auch aktiv teil.

    TuS Fürstenfeldbruck - DJK Offenburg   6 : 2

    TuS Fürstenfeldbruck - BSC Rapid Chemnitz   5 : 5

    Ungewohnte Höhenluft (02.12.18)

    So weit oben in der Tabelle standen unsere Damen in der dritten Bundesliga noch nie. Dank einer großartigen Mannschaftsleistung schlugen sie den Tabellenzweiten DJK Offenburg mit 6:2, während tags darauf beim 5:5 gegen Rapid Chemnitz vorwiegend Katerina Tomanovska glänzte.

    Der TuS verpasste gegen Chemnitz bei einer 5:2-Führung die Chance, auf Platz zwei vorzustoßen. Doch die Gäste verdienten sich das Remis redlich, weil sie kämpferisch nicht nachließen und spielerisch immer mehr überzeugten. Das bekam vor allem Rahel Aschwanden zu spüren. Sie kam gut vorbereitet aus Graz, wo sie derzeit studiert, zumal sie am Tag nach dem Spiel nach Lissabon flog. Sie tritt dort für die Schweiz in der Europa-Liga gegen Portugal an. In beiden Partien ging Rahel über die volle Distanz und verlor beide Male unglücklich in der Verlängerung des fünften Satzes.

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    Das glich die tschechische Nationalspielerin Katerina Tomanovska aus. Sie trainiert seit zwei Monaten im deutschen Leistungszentrum Düsseldorf, wo sie sich sehr wohl fühlt. Für eine Entscheidung zu Gunsten des TuS konnten auch Janine Hanslick und Stefanie Felbermeier nicht sorgen. Sie gewannen in der ersten Runde, unterlagen aber beide in der Schlussphase den sehr ausgeglichen besetzten Gästen.

    Einen ungewohnten Auftakt hatte am Vortag die Partie gegen die favorisierte DJK Offenburg. Der TuS gewann gegen Offenburg beide Doppel - ein Vorgang mit Seltenheitswert. Den Schwung nahm die Mannschaft in die Einzel mit. Katerina Tomanovska gewann beide Spitzeneinzel und avancierte mit ihrer 12:2-Bilanz zur bislang zweitbesten Spielerin der dritten Bundesliga. Wie sie die starke ungarische Abwehrspielerin Edina Toth taktisch klug bezwang, war absolut sehenswert.

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    Für Rahel Aschwanden war Toth an diesem Tag zu stark, doch sie gewann ihr zweites Spitzeneinzel. Wesentliche Beiträge leisteten aber auch Janine Hanslick, die ein Einzel für sich entschied, und Steffi Felbermeier, die im Doppel glänzte. Jetzt stehen noch die schweren Auswärtsspiele am kommenden Wochenende in Bietigheim-Bissingen und eine Woche später bei der DJK Kolbermoor auf dem Vorrunden-Terminplan.

    TuS Fürstenfeldbruck - TTG Süßen   6 : 1

    Starke Mannschaftsleistung (11.11.18)

    2018-D1-Suessen_01Unsere Bundesliga-Damen trafen auf das Schlusslicht TTG Süßen - auf dem Papier eine leichte Aufgabe, zumal wir in starker Besetzung antraten. Doch zum einen sind die Württembergerinnen besser als ihr Tabellenplatz, sie verlieren meist sehr knapp. Zum anderen reiste Katerina Tomanovska krank an und erst nach ihrem Sieg im Doppel an der Seite von Rahel Aschwanden entschied unser Trainer-Duo, dass sie auch die Einzel bestreiten sollte. Das tat sie dann bemerkenswert gut, sie blieb in beiden Spitzeneinzeln ebenso siegreich wie Rahel Aschwanden, die beim 3:0 eine ganze Serien von Satzbällen abwehrte.

    Auch am zweiten Paarkreuz lief es ganz nach Wunsch. Janine Hanslick und Steffi Felbermeier setzten sich durch und so stand am Ende ein 6:1-Sieg, der ein wenig zu hoch ausfiel, uns aber auf den erfreulichen vierten Tabellenplatz brachte. Jetzt ist erst einmal Pause bis Anfang Dezember, dann aber gibt es zwei Heimspiele gegen die Spitzenteams Offenburg und Chemnitz.

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    TSV Betzingen - TuS Fürstenfeldbruck   4 : 6

    TTC Langweid - TuS Fürstenfeldbruck   6 : 4

    Routine schlägt Jugend hauchdünn (27. und 28.10.18)

    Unsere Damen holen aber in Betzingen zwei Bundesliga-Punkte

    Einen Doppelstart der schwierigen Art hatten unsere Bundesliga-Damen am Wochenende zu absolvieren. Beim TSV Betzingen gewannen sie auch ohne Rahel Aschwanden mit 6:4 und verdrängten damit die Gastgeberinnen von Platz vier. Tags darauf beim favorisierten FC Langweid unterlagen sie hauchdünn mit 4:6, wobei die Entscheidung in den Schluss-Sekunden fiel.

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    So grausam kann Tischtennis sein: Der TuS, ebenso in Bestbesetzung wie der deutsche Traditionsclub Langweid, spielte stark und hielt bis zum 4:4 mit. Dann schien ein Sieg möglich: Mit 2:0 Sätzen führten Janine Hanslick und Steffi Felbermeier gegen Maria Krazelova und Martina Erhardsberger, doch Langweid glich parallel an beiden Tischen zum 2:2 aus. Auf die Sekunde gleichzeitig hatten die beiden jungen TuS-Spielerinnen bei 10:9 im Entscheidungssatz Matchball: Innerhalb weniger Sekunden wurde daraus aber in beiden Fällen eine  denkbar unglückliche Niederlage. Routine siegte also gegen Jugend, Langweid gewann mit 6:4 und bleibt in der Spitzengruppe, während der TuS das Mittelfeld anführt.

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    Die Eingangsdoppel hatten das erhoffte 1:1 gebracht, weil das internationale Duo mit Katerina Tomanovska und Rahel Aschwanden zunehmend harmonierte. In den Spitzeneinzeln mussten sich die tschechische und die Schweizer Nationalspielerin der eminent starken Katherina Schneider beugen, hielten sich aber an Martyna Dziadkowiec schadlos. Die Entscheidung musste also am zweiten Paarkreuz fallen und sie fiel gegen das mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren sehr junge TuS-Team.

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    Tags zuvor im württembergischen Betzingen hatte der TuS mehr Glück, obwohl er ohne Rahel Aschwanden antreten musste. Diese wurde aber von Marina Heinrich sehr gut vertreten. Sie legte mit zwei Siegen ohne Satzverlust den Grundstein zum knappen Sieg. Zweite Matchwinnerin war die 23-jährige Pragerin Katerina Tomanovska. Sie gewann mit Janine Hanslick das Eingangsdoppel und anschließend die internationalen Duelle gegen Livia Droturova klar und gegen Alexandra Schankula knapp. Janine Hanslick unterlag diesmal in beiden Spitzeneinzeln, doch Steffi Felbermeier gelang ein wichtiger Sieg gegen Lisa Klett.

    Das TuS-Team wäre mit zwei Punkten aus zwei schweren Auswärtsspielen durchaus zufrieden, wären da nicht die  fatalen Schluss-Sekunden in Langweid.

    TuS Fürstenfeldbruck - BSC Rapid Chemnitz II   3 : 6

    Zu spät aufgewacht (30.09.18)

    Keine Bäume riss unser Bundesligateam in seinem 2. Saisonspiel der 3.Bundesliga aus. Auch ohne die Teilzeit-Spielerin Rahel Aschwanden wäre gegen Rapid Chemnitz II mehr möglich gewesen als eine 3:6-Niederlage.

    Dazu hätte es aber eines von Start weg hellwachen Teams bedurft und das war nicht der Fall. Beide TuS-Doppel verschliefen den Start, so dass die Gastgeber rasch mit 0:2 in Rückstand gerieten. Als dann auch noch die Spitzenspielerin Katerina Tomanovska mit der seltenen Kombination von Penholder-Haltung und Noppen nicht zurecht kam und in den Verlängerungen dreimal mit Kantenbällen Pech hatte, war beim Stand von 0:3 eigentlich alles entschieden.

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    Dass es nicht zu einem Debakel kam, lag in erster Linie an Janine Hanslick. Sie bot spielerisch und kämpferisch eine ausgezeichnete Leistung und brachte mit ihren sehr knappen Siegen über die starke Rumänin Anelia Lupulesku und über Marlene Scheibe den TuS nochmals auf 3:5 heran. Zwischenzeitlich hatte Steffi Felbermeier in der Verlängerung des Entscheidungssatzes gegen Sonja Scheibe und die sechzehnjährige Manuela Echeverry mit 1:3 gegen Lara Neubert verloren. Katerina Tomanovska rehabilitierte sich mit einem starken 3:0 gegen Lupulesku. Den sechsten Punkt zum Endstand von 6:3 holte dann Neubert gegen Steffi Felbermeier in vier Sätzen.

    Der TuS bekam vorgeführt, dass er ohne Rahel Aschwanden nicht stabil genug ist für die dritte Bundesliga. Gut die Hälfte der Partien kann und will die Schweizerin bestreiten und das wird auch nötig sein, will man den fünften Rang aus der Vorsaison wiederholen.

    TuS Fürstenfeldbruck - TSV Schwabhausen 2   6 : 1

    Sind die denn wirklich so stark? (08.09.18)

    Kantersieg zum Bundesliga-Start mit Glück und Geschick

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    Wenn eine Mannschaft in fast allen Spielen eine Winzigkeit besser ist als der Gegner, dann endet die Partie mit einem missverständlich hohen Sieg. So geschehen beim Saisonauftakt der 3.Bundesliga am Samstag in der Jahnhalle. Unsere Damen fertigten im hochklassigen Derby den TSV Schwabhausen II mit 6:1 ab, obwohl das Ballverhältnis nur einen minimalen Vorsprung von 34 Punkten betrug. Die unausbleibliche Frage, ob der TuS wirklich so stark ist, stellten sich die Fans dennoch nach diesem Kantersieg.

    Immerhin spricht es für die mentale Stärke einer Mannschaft, wenn sie stets in entscheidenden Momenten punktet. Eben dies gelang bereits in den Doppeln. Die beiden aktuellen Nationalspielerinnen Katerina Tomanovska (Tschechien) und Rahel Aschwanden (Schweiz) debutierten im TuS-Dress und anfangs war gut erkennbar, dass sie noch nie zusammen gespielt hatten. Doch nach 1:2-Rückstand gelang ihnen noch ein 3:2-Sieg. Das sollte an diesem Tag das Standard-Ergebnis werden für das nervenstarke TuS-Quartett.

    Auf die Spitze trieben Janine Hanslick und Steffi Felbermeier die Spannung. Auch sie erreichten den fünften Satz und lagen schier hoffnungslos mit 0:6 zurück. Mit einer Energieleistung erreichten sie bei 10:10 die Verlängerung. Diese gewannen sie mit 18:16 und das nicht zuletzt dank eines nie dagewesenen Balles: Fast bis zur Decke ging die verzweifelte Ballonabwehr, der Ball schien verloren und alle vier Spielerinnen beachteten ihn nicht mehr. Doch er fiel nach gefühlter Ewigkeit zurück und genau auf die Netzkante und von dort ins Schwabhausener Feld.

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    In den Einzeln zeigte dann Katerina Tomanovska ihre Klasse. Sie schlug Eva-Maria Maier glatt in drei Sätzen, während Rahel Aschwanden gegen die höherklassig erfahrene Christina Feierabend erstaunlich klar ebenfalls mit 3:0 gewann. Mit 4:0 ging es also in die Pause. Dann gelang den Gästen der einzige Gegenpunkt, weil Elena Tugui ihre internationale Erfahrung und Klasse gegen die junge Steffi Felbermeier voll ausspielte. Janine Hanslick hatte gegen ihre frühere Teamkollegin Sarah Diecke erhebliche Mühe, ehe der 3:2-Sieg feststand.

    Bezeichnend für diesen Tag mit einer Mischung aus Glück und Können war, dass Rahel Aschwandens 0:2-Rückstand gegen Maier nicht in eine zu wertende Niederlage mündete, weil Tomanovska die schwere Partie gegen Feierabend gewann - natürlich im fünften Satz.

    Die Frage nach der wahren TuS-Stärke beantwortet sich von alleine, wenn man weiß, dass die Psychologie-Studentin Aschwanden wegen ihrer Studienverpflichtungen nur einen Teil der Punktspiele bestreiten kann. Wann immer der TuS in Bestbesetzung antritt, wird er jedoch schwer zu schlagen sein.

     

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